Programm der Ü 60-Gruppe der Kolpingsfamilie Eschweiler für August und September

Hallo zusammen,

nachfolgend das Programm der Ü 60-Gruppe der Kolpingsfamilie Eschweiler für die Monate August und September.

Gruß

Gerd Döring

 

 

 

Besuch bei den fleißigen Bienen

Im Jahr der Biene hat der Eifelverein sein Jahresprogramm unter das Motto Biene gestellt.

Bei schönstem und bienenfreundlichem Sommerwetter besuchte eine Gruppe des Eifelverein Eschweiler den Bienenstand des Bienenzuchtverein Eschweiler im Stadtwald.

Dort wurden sie von Dirk Schoenen, Hobbyimker und Mitglied des Bienenzuchtvereins empfangen und an den von Bienen umschwärmten geöffneten Bienenstand geführt.

Nach einer kurzen Einführung berichtete Schoenen im Detail über das Leben und Arbeiten der Honigbienen.

So kann ein Bienenvolk durchaus aus mehreren zehntausend Bienen bestehen und eine Königin kann bis zu 2500 Eier pro Tag legen.

Darüber hinaus sind die Aufgaben der Bienen genau verteilt.

Die Hauptaufgabe ist das Sammeln von Nektar durch die Arbeiterbienen, woraus später im Bienenstock der Honig entsteht. Aber auch das Bestäuben von Blüten sowie die Reinigung des Bienenstocks sind wichtige Tätigkeiten.

Ebenso kümmern sich die Bienen um das Klima im Bienenstock, welches für die Qualität des Honigs von Wichtigkeit ist.

So genannte Kundschafterbienen fliegen bis zu drei Kilometer um Blüten zu finden und zeigen den Arbeiterbienen durch bestimmte Flugbewegungen den Weg dorthin.

 Der Gruppe war es auch möglich in das Innere eines Bienenstocks zu schauen und die fleißigen Bienen bei der Arbeit zu beobachten.

Zum Abschluss des ca. 2-stündigen sehr informativen und lehrreichen Vortrags erwartete die Gruppe noch ein „Gaumen- Highlight“!

Jeder Teilnehmer durfte aus einer Honigwabe frischen Honig probieren.

Eine wahre Geschmacksexplosion!

 

Fotos und Bericht: Guido Göltzer und Gerd Döring

 

 

Eine Stadtexkursion nach Lüttich

Tchantchès ist ein kleiner Mann aus dem Volk und eine Marionette, die den großen und Herrschenden sagt, was der kleine Mann so denkt. Was hat es mit dieser Puppe auf sich?
Die Antwort liegt im belgischen Lüttich, der Hauptstatt der Wallonie. Hierhin haben sich 20 Reisende aus dem Eifelverein Eschweiler aufgemacht. Schon der Bahnhof Guillemins beeindruckte mit seiner rund 40m hohen offenen gläsernen Konstruktion.Bahnhof Guillemins

Am Verkehrsbüro erwartete Brigitte Halmes die Gruppe zu einer Entdeckungsreise durch die historische Innenstadt. Wo einst eine Kathedrale, größer als Notre-Dame, stand, ist heute ein Marktplatz, der für viele Veranstaltungen wie dem Radrennen Lüttich -Bastogne, das Zentrum des Lütticher Lebens bildet. Durch enge Gassen und malerische Hinterhöfe erschloss sich die Stadt des Krimiautors Georges Simenon.Treppe am Montagne de Bueren

Kompromisslos mit 374 Stufen führt eine Treppe am Montagne de Bueren in die Höhe. 

Allein die Schilderungen der Stadtführerin in der ehemaligen Residenz der Fürstbischöfe und heutigem Sitz der Provinzregierung war schon die Reise wert.
ehemaligen Residenz der Fürstbischöfe und heutigem Sitz der Provinzregierung Lüttich

Der nachmittägliche Besuch im Musée de la Vie wallonne gab, wie der Name verspricht, einen Eindruck über die Geschichte der Wallonie und der Menschen dort. Stundenlang konnte man Brigitte Halmes auf einer Zeitreise durch die Geschichte Lüttichs und der Wallonie folgen. Nicht nur viele Eindrücke, sondern auch die Kostproben der süßen Spezialitäten, nahmen die Reisenden mit nach Hause.